Waschmaschinen – Das Informationsportal

Die Waschmaschine TesterinHochwertige Waschmaschinen befinden sich heutzutage in fast jedem Haushalt und sind mittlerweile aus keiner Waschküche mehr wegzudenken. Wie schwer und anstrengend war das Wäsche waschen noch vor einigen Jahrzehnten, als man alles noch von Hand und ohne technische Unterstützung machen musste. Dieser Zustand hat sich mittlerweile geändert. Die Zeiten, in denen man mit Waschbrett und Waschzuber dem täglich anfallenden Wäscheberg zu Leibe rucken musste, sind dank modernster und innovativster Waschmaschinen zum Glück vorbei.

Möchte man eine neue Waschmaschine kaufen, dann sollte man sich bereits im Vorfeld umfassend über die verschiedenen Artikel einzelner Hersteller informieren und sich erst dann für ein passendes Gerät entscheiden.

Für schnell Entschlossene: Unsere Testsieger

Unser aktueller Testsieger ist die Bosch WAY2854D (baugleich mit der Siemens „WM14Y54D“). Dieses Modell hat alles, was eine Waschmaschine heutzutage haben muss, die Verbraucher sind nahezu begeistert davon. Gleich auf Platz 2 im Waschmaschinen Test folgt die Beko WMB 71643 PTE. Diese Waschmaschine hat ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis und erfreut sich überaus positiver Verbrauchermeinungen.

Worauf muss man beim Kauf einer Waschmaschine achten?

Frontlader oder Toplader?

Meist ist es eine persönliche Geschmacksfrage, ob man sich beim Kauf einer Waschmaschine für einen Toplader oder einen Frontlader entscheidet. Allerdings ist es auch oft eine Platzfrage, die über ein entsprechendes Waschmaschinenmodell entscheidet. Toplader haben ihre Wäscheluke oben, sodass sie sich als Unterbaugerät nicht eignen. Allerdings sind diese Typen auch in einer Breite von 45 cm erhältlich, was bei beengten räumlichen Verhältnissen sehr vorteilhaft ist. Aufgrund der Konstruktionsweise sollte man allerdings bedenken, dass bei diesen Waschmaschinen häufig die Schleuderdrehzahl nicht so hoch gewählt werden kann und auch die Füllmenge nicht an die beliebten Frontlader heranreicht.

Frontlader haben sich in den letzten Jahren auf dem Markt durchgesetzt. Gründe hierfür liegen auf der Hand. Das Fassungsvermögen der Trommel hat sich mittlerweile fast verdoppelt. Während eine kleine Waschmaschine maximal bis zu 5 kg Wäsche waschen kann, gibt es auch Frontlader, die bis zu 10 kg oder 12 kg Wäsche fassen können, aber trotzdem nur platzsparende 60 cm breit sind. Auch hier muss man allerdings seine persönliche Situation betrachten. Während ein Singlehaushalt wohl mit einer kleineren Waschmaschine auskommt, kann sich eine große Waschmaschine für einen Mehrpersonenhaushalt mit viel Schmutzwäsche durchaus lohnen.

Stromverbrauch

Da die Energiekosten stetig ansteigen, sollte bei der Auswahl des Waschmaschinenmodells zwingend auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Die Energieeffizienzklasse muss seit 1998 laut der Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung auf jedem Gerät angegeben werden. Sehr gut ist eine Waschmaschine, die mindestens mit einem „A“ eingestuft wurde. Noch besser sind die Klassen A+, A++ oder A+++. Ein wahrer Stromfresser ist hingegen eine Waschmaschine, die einen Wert von B, C, D, E, F oder G besitzt.

Der genaue Verbrauch an Strom je Waschvorgang (in KWh) wird zum besseren Vergleich ebenfalls auf diesem einheitlichen EU Label dargestellt. Das Gleiche gilt für die Waschwirkung, die Schleuderwirkung, die Füllmenge und den Geräuschpegel. Natürlich darf man dies nur als Richtwerte betrachten, weil der tatsächliche Verbrauch ja von den eigenen Waschgewohnheiten und individuellen Einstellungen beeinflusst wird.

Wasserverbrauch

Im Vergleich zu älteren Waschmaschinen, die durchaus je Waschprogramm zwischen 100 und 150 Liter Wasser benötigt haben, ist die moderne Waschmaschine inzwischen sehr sparsam geworden. So beträgt der Wasserverbrauch bei einem Standardprogramm je nach Fassungsvermögen der Waschmaschine nur noch zwischen 45 und 55 Liter, was natürlich dem eigenen Geldbeutel und der Umwelt zugutekommt.

Technische Ausstattung der Waschmaschine

Die heutigen Waschmaschinen sind kleine Allrounder. Während es früher nur sehr wenige Einstellmöglichkeiten und Ausstattungsmerkmale gab, kann man mittlerweile sagen, dass die moderne Waschmaschine eigentlich schon ein Hightech-Gerät ist, der beim Wäschewaschen nichts dem Zufall überlässt.

Welche Ausstattungen werden bei den handelsüblichen Waschmaschinen angeboten?

Waschmaschine inkl. Trockner

Es gibt Waschmaschinen, die bereits einen Wäschetrockner integriert habe. Diese sogenannten Waschtrockner waschen und trocknen in einem Vorgang die gewaschene Wäsche, was mitunter eine Arbeitserleichterung darstellt. Allerdings müssen hier bei diesen Kombi-Geräten die höheren Stromwerte und hohen Anschaffungskosten erwähnt werden.

Mengenautomatik

Die Mengenautomatik sorgt dafür, dass das Waschmittel und der Weichspüler, ebenso wie das Wasser entsprechend der Beladung dosiert werden kann. Hierbei werden durch die elektronische Steuerung das gewählte Waschprogramm sowie die Füllmenge der Trommel berücksichtigt.

Wasseranschlüsse und Aquastop

Die meisten Waschmaschinen werden über einen entsprechenden Kaltwasseranschluss mit Wasser versorgt. Bei einigen Geräten ist es allerdings auch möglich, einen Warmwasseranschluss zu nutzen. Dies hat den Vorteil, dass das einlaufende Wasser für den Waschvorgang nicht aufwendig erhitzt werden muss, was wiederum den Stromkosten zugutekommt.

Der Aquastop sorgt dafür, dass bei einem Defekt im Zulaufschlauch ein Sicherheitsventil aktiviert wird, das die Wasserzufuhr unterbricht, und somit Überschwemmungen verhindert werden können.

Beladungssensor

Der Beladungssensor erkennt vollautomatisch, wie voll eine Waschmaschinentrommel beladen wurde und dosiert daraufhin die entsprechende Waschmittelmenge. Die hochwertigen Waschmaschinen zeigen sogar per Display an, wie viel Wäsche noch in die Trommel nachgefüllt werden kann, damit die gewünschte Effizienz erreicht wird. Dies ist natürlich abhängig vom gewählten Waschprogramm bzw. von der Beschaffenheit der einzelnen Kleidungsstücke.

Unwuchtkontrolle

Die Unwuchtkontrolle sorgt bei der Waschmaschine dafür, dass sich die Trommeln beim Schleudervorgang stabil drehen und auch die gewünschte Drehzahl erreicht werden kann, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

Programmauswahl

Die modernen Waschmaschinen verfügen allesamt über ein umfangreiches Programmsortiment. Somit hat man immer das richtige Programm zum Waschen. Neben den üblichen 30°/60°/95° Grad Programmen, gibt es beispielsweise auch Kurzprogramme, Wollprogramme, Kalt-/oder Handwäsche-Programme, Zeitvorwahl und vieles mehr.

Teilweise können auch Zwischentemperaturen gewählt und unterschiedliche Verschmutzungsgrade ausgewählt werden. So muss man nicht immer ein Vollwaschprogramm nutzen und unnötig Energie verschwenden. Bei der Programmauswahl gilt es, im Idealfall auf die sparsamste Programmvariante zurückzugreifen.

Drehzahl

Die Drehzahlen der Waschmaschinen sind sehr unterschiedlich. Sie beginnen teilweise bei 500 U/min und enden je nach Waschmaschinenmodell bei 1800 U/min. Auch hier werden die jeweiligen Werte auf einer Skala von A bis G auf dem Energie-Label angegeben.

Es gilt die Faustregel: Je höher die Wäsche geschleudert wurde, umso trockener kommt sie aus der Waschmaschine. Sie benötigt weniger Zeit für den Trockenvorgang an der Leine oder im Wäschetrockner und ist schneller für die Weiterbearbeitung bereit. Gleichzeitig spart man sich auch eine zusätzliche Wäscheschleuder. Sollen die Textilien nach dem Waschen nicht ganz so trocken sein, weil sie vielleicht empfindlich ist oder leicht knittert, dann kann dies durch die individuelle Regulierung der Drehzahl erreicht werden.

Die richtige Waschmaschine finden

Man sieht, dass der Kauf einer neuen Waschmaschine gar nicht so einfach ist und die richtige Entscheidung für das passende Modell von unterschiedlichen Faktoren, sowie von den eigenen Wünschen und Bedürfnissen abhängt. So wird ein Mehrpersonenhaushalt eine wesentlich größere Waschmaschine benötigen, weil hier zwangsläufig mehr zu Waschen gibt als bei einer kleinen Familie. Die oben erwähnten unterschiedlichen Funktionen und technischen Finessen müssen bei einem Grundgerät auch nicht alle vorhanden sein. Hier kann man uneingeschränkt wählen und wenn gewünscht, auf viele Feinheiten und Funktionen verzichten.

Auch der Preis sollte bei einem Waschmaschinenvergleich natürlich eine Rolle spielen, aber letztendlich nicht unbedingt allein den Ausschlag geben. Es gilt hier eindeutig das Preis-Leistungs-Verhältnis, das eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

Eine gute Waschmaschine kostet derzeit 400 EUR aufwärts. Beim Kauf sollte man auf keinen Fall sparen, zumal die Garantie für diese Maschinen oft 5 Jahre oder länger beträgt. die Waschmaschine ist eine Anschaffung, die alle paar Jahre ansteht. Lieber etwas mehr zahlen, als den Unterschied für Strom zu bezahlen (billigere Geräte verbrauchen mehr Strom).

Wenn man sich eine neue Waschmaschine kauft, dann möchte man an diesem Gerät über einen längeren Zeitraum seine Freude haben. Daher sollten auch die Verarbeitung, die Reparaturanfälligkeit bzw. Zuverlässigkeit und der Service der einzelnen Hersteller bei Entscheidungsfindung mit einbezogen werden.

Hersteller von Waschmaschinen

Blickt man sich auf dem Elektrogeräte-Markt um, wird man erkennen, dass sich viele Hersteller mittlerweile im Bereich der Waschmaschinen einen Namen gemacht haben. Zu dem führenden Waschmaschinen-Herstellern gehören bereits seit Jahren Siemens, Bauknecht, AEG, Bosch oder Miele, die auch allgemein im Bereich Elektrogeräte bzw. „Weißer Ware“ einen sicheren Stand auf dem umkämpften Markt haben und ein hohes Ansehen genießen.

Diese Marken, teilweise haben sie ihren Hauptsitz in Deutschland, sind für ihre Güte und Qualität bei den Waschmaschinen weit über die Grenzen hinaus bekannt und werden auch im Ausland für ihre Waschmaschinenmodelle geschätzt. Vorteilhaft ist, dass sich deutschlandweit auch entsprechende Servicecenter oder Kundendienstfirmen niedergelassen haben, die bei Neukäufen, Reparaturen Service-/oder Garantieleistungen jederzeit ein Ansprechpartner sind.

Aber auch einige kleinere Firmen haben zahlreiche gute Waschmaschinen in ihrem Portfolio. Hierzu zählen beispielsweise Gorenje, Beko, Blomberg oder Panasonic. In einigen Fällen sind diese Firmen sogenannte Produktionsfirmen der großen Hersteller, die aber die gleiche Technik verwenden und auch unter ihrem eigenen Namen vertreiben. Meist werden diese im Ausland hergestellt. Dies schlägt sich hauptsächlich auch im etwas günstigeren Preis nieder, was aber keinesfalls auf eine mangelnde Qualität der Waschmaschinen hindeutet.